Mit einem Schlag wieder in der Realität
Seid Dezember war ich wieder in dieser Teufelsspirale, die ich so hasse. Ich driftete immer mehr (wiedermal) zurück in meine Traumwelt. Ich fing an, meine Pflichten zu vernachlässigen, zog mich immer mehr zurück, war die ganze Zeit erschöpft vom Nichtstun (meine Schwangerschaft hat da natürlich auch sehr viel damit zu tun, weil ich einige Probleme hatte), machte mir pausenlos Gedanken. Das Notwendigste war für mich schon zuviel und dass tat ich nur, weil ich musste. Mein Plan vom Tagesablauf, alles dahin. Ich kam mit nichts mehr klar, nichts! Überfordert in allen Dingen. Tag für Tag wurde es immer schlimmer. Aber ich wollte es mir nicht eingestehen und verdrängte es, wie immer in diesen Phasen.
Wenn ich will, kann ich es! Aber ich wollte nicht, ob bewusst oder unterbewusst. Bequemlichkeit machte sich in mir breit. Viele Wege führen nach Rom, aber warum sollte ich gehen, wenn ich auch getragen werden konnte. Der Ehrgeiz fehlt mir, der Antrieb, meine Ziele zu verfolgen: Nämlich mein Leben in den Griff zu bekommen und mich auf die Zeit vorzubereiten, wenn mein Sohn da ist. Schrecklich, dieser Gedanke, dass es mir in der Zeit eigentlich egal war, obwohl ich mir ununterbrochen darüber Gedanken machte. Aber Handlungen sind dazu nötig, Taten! Wie soll ich mein Leben schaffen, wenn der Kleine da ist, wenn ich es jetzt noch nicht mal auf die Reihe bekomme?
Ich mache mich unglaubwürdig. Wie soll mir denn jemand vertrauen? Es ist meine Schuld, wenn man davon reden kann, dass ich mich alleine fühle, wenn ich doch nicht daran arbeite, für mich selber gerade zu stehen und Rückrad zu beweisen, um zu zeigen, dass ich es kann. Es sind die kleinsten Dinge, die eine große Wirkung haben. Es muss wieder Kontinuität reinkommen, Regelmäßigkeit. Es geht vielen Menschen bestimmt jetzt im Moment genauso. Alles zehrt an einem und raubt einem die Kraft. Es raubt aber einem mehr die Kraft, wenn man passiv ist, als wenn man aktiv ist. Denn wenn man aktiv ist, eröffnen sich einem Energien, die man vorher nicht gesehen hat. Was Energie bringt, ist der Mut, der Ehrgeiz fürs Neue, für sein Ziel, für sich selbst!
Was einem Energie raubt, sollte man aus seinem Leben schmeißen, weil es ein schlechter Einfluss und Ratgeber ist. Bequemlichkeit ist eine Gesellschaftseigenschaft, die einem anerzogen und gezeigt wird. Manche mögen sich jetzt angegriffen fühlen, soll aber nicht so gemeint sein. Man lebt in der Illusion, so viel zu tun. Bloß wenn man mit dem Auto von Berlin nach Frankfurt fährt, hat man auf der Reise nach Rom selber noch nichts gemacht. Manche sagen dann: "Oh, die Fahrt war so anstrengend, ich muss mich erstmal ausruhen." Aber gerade dann vergessen die meisten, weiterzugehen, nämlich zu dem eigentlichen Ziel Rom. Ausreden können dann kommen, wie: "Ach wieso soll ich jetzt noch nach Rom, das wird zu anstrengend. Hier ist es doch auch schön." Oder "Andere sind doch schon dahin gegangen", ihr wisst ja was ich meine.
Der Ehrgeiz und die Ideevielfältigkeit fehlen. Manchmal muss man eben laufen. Aber oftmals ist es so, dass einem die Zeit wegrennt, dann hat man ein Problem. Laufen bringt einen dann nicht mehr rechtzeitig ans Ziel (man geht Wasser saufen!). Sondern dann muss man sprinten, um zeitig ans Ziel zu gelangen. Das erfordert mehr Energie und Aufwand, wie als wenn man sich die Zeit genommen hätte und gelaufen wäre. Viele geben auf, manche machen einen Versuch und sagen, dass es nicht möglich ist. Wenige wachsen über sich hinaus und schaffen es!
Welche der Dreien bin ich? Welche bist du? Denn meine Zeit wird knapp. Das wird sich heraus stellen...
Wenn ich will, kann ich es! Aber ich wollte nicht, ob bewusst oder unterbewusst. Bequemlichkeit machte sich in mir breit. Viele Wege führen nach Rom, aber warum sollte ich gehen, wenn ich auch getragen werden konnte. Der Ehrgeiz fehlt mir, der Antrieb, meine Ziele zu verfolgen: Nämlich mein Leben in den Griff zu bekommen und mich auf die Zeit vorzubereiten, wenn mein Sohn da ist. Schrecklich, dieser Gedanke, dass es mir in der Zeit eigentlich egal war, obwohl ich mir ununterbrochen darüber Gedanken machte. Aber Handlungen sind dazu nötig, Taten! Wie soll ich mein Leben schaffen, wenn der Kleine da ist, wenn ich es jetzt noch nicht mal auf die Reihe bekomme?
Ich mache mich unglaubwürdig. Wie soll mir denn jemand vertrauen? Es ist meine Schuld, wenn man davon reden kann, dass ich mich alleine fühle, wenn ich doch nicht daran arbeite, für mich selber gerade zu stehen und Rückrad zu beweisen, um zu zeigen, dass ich es kann. Es sind die kleinsten Dinge, die eine große Wirkung haben. Es muss wieder Kontinuität reinkommen, Regelmäßigkeit. Es geht vielen Menschen bestimmt jetzt im Moment genauso. Alles zehrt an einem und raubt einem die Kraft. Es raubt aber einem mehr die Kraft, wenn man passiv ist, als wenn man aktiv ist. Denn wenn man aktiv ist, eröffnen sich einem Energien, die man vorher nicht gesehen hat. Was Energie bringt, ist der Mut, der Ehrgeiz fürs Neue, für sein Ziel, für sich selbst!
Was einem Energie raubt, sollte man aus seinem Leben schmeißen, weil es ein schlechter Einfluss und Ratgeber ist. Bequemlichkeit ist eine Gesellschaftseigenschaft, die einem anerzogen und gezeigt wird. Manche mögen sich jetzt angegriffen fühlen, soll aber nicht so gemeint sein. Man lebt in der Illusion, so viel zu tun. Bloß wenn man mit dem Auto von Berlin nach Frankfurt fährt, hat man auf der Reise nach Rom selber noch nichts gemacht. Manche sagen dann: "Oh, die Fahrt war so anstrengend, ich muss mich erstmal ausruhen." Aber gerade dann vergessen die meisten, weiterzugehen, nämlich zu dem eigentlichen Ziel Rom. Ausreden können dann kommen, wie: "Ach wieso soll ich jetzt noch nach Rom, das wird zu anstrengend. Hier ist es doch auch schön." Oder "Andere sind doch schon dahin gegangen", ihr wisst ja was ich meine.
Der Ehrgeiz und die Ideevielfältigkeit fehlen. Manchmal muss man eben laufen. Aber oftmals ist es so, dass einem die Zeit wegrennt, dann hat man ein Problem. Laufen bringt einen dann nicht mehr rechtzeitig ans Ziel (man geht Wasser saufen!). Sondern dann muss man sprinten, um zeitig ans Ziel zu gelangen. Das erfordert mehr Energie und Aufwand, wie als wenn man sich die Zeit genommen hätte und gelaufen wäre. Viele geben auf, manche machen einen Versuch und sagen, dass es nicht möglich ist. Wenige wachsen über sich hinaus und schaffen es!
Welche der Dreien bin ich? Welche bist du? Denn meine Zeit wird knapp. Das wird sich heraus stellen...
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